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Nachdem die öffentliche Konsultation zum PFAS-Beschränkungsvorschlag beendet ist, hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) am 26.September bereits erste Statistiken zu den Einreichungen veröffentlicht. Demnach sind bis zum Abschluss der Konsultation am 25. September insgesamt 5600 Kommentare von 4400 Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen zu dem Vorschlag zur Beschränkung von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) im Europäischen Wirtschaftsraum eingegangen.

Im Ländervergleich stammt die größte Anzahl an Kommentaren aus Schweden. Größtenteils handelt es sich dabei um Kommentare von Einzelpersonen, die aufgrund einer nationalen Kampagne übermittelt wurden. An zweiter Stelle steht Deutschland mit 1298 Beiträgen. Auch aus Asien (vor allem Japan, China) und den USA haben sich, so die ECHA, viele Stakeholder an der Konsultation beteiligt.

Gemessen an der Vielzahl der Bereiche, in denen PFAS verarbeitet werden oder PFAS-haltige Produkte Verwendung finden, ist die internationale Kautschukbranche in der Konsultation stark vertreten. Unternehmen und Verbände aus diesem Industriezweig dürften ca. 1% der Kommentare eingereicht haben, so die Schätzung des wdk. Andere deutsche und europäische Wirtschaftsverbände fordern wie auch der wdk in ihren Stellungnahmen, Fluorpolymere von einer allgemeinen PFAS-Beschränkung auszuschließen.