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Pressemeldung vom 6. März 2026

Kautschukindustrie zum Iran-Krieg: Standort sichern, Versorgung sichern!

„Die neue geopolitische Krise hat das Potenzial, in Deutschland die Gummiwertschöpfungskette vor existenzielle Herausforderungen zu stellen“, so Michael Klein, Präsident des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk) heute in Frankfurt am Main. „Seit Jahren appellieren wir an die Politik. Unser Mantra: Mit diesen Energiepreisen sind die Tage der Chemiebranche in Deutschland, einem Herzstück der deutschen Wirtschaftserfolge, gezählt.“

Bereits jetzt zeichnen sich erste wesentliche Auswirkungen für die verarbeitende Industrie aus dem am Wochenende begonnenen militärischen Konflikt im und rund um den Iran ab. Insbesondere die globale Gasversorgung ist gestört und vielleicht auch längerfristig beschädigt. Auch wenn Deutschland durch Lieferausfälle aus dem Iran nicht direkt betroffen ist: Die globale Nachfrage nach fossilen Brennstoffen kann nicht mehr befriedigt werden. Verschiebungs- sowie Preiseffekte sind die Folge.

„Die bereits ansteigenden Gaspreise treffen insbesondere die Chemiehersteller in Europa besonders hart. Und damit die wesentlichen Zulieferer der deutschen und europäischen Kautschukindustrie“, so Klein. „Die deutschen Energiekosten für die Wirtschaft liegen dreimal so hoch wie in den USA. Wir alle haben mit großer Sorge 2025 die Schließung wichtiger Petrochemie-Standorte in Deutschland erlebt. Wie viele externe Schocks brauchen wir noch, bis die Politik endlich die Preiseffekte staatlicher Regulierung zurücknimmt? Das Brennstoffemissionshandelsgesetz muss weg. Mindestens müsste es aber temporär für den Einsatz von Brennstoffen für industrielle Prozesswärme jetzt ausgesetzt werden. Und das kann nur der Anfang sein.“

wdk-Präsident Michael Klein (Quelle: wdk)

 

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Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt rund 200 Unternehmen mit etwa 70.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von zehn Milliarden Euro.