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Pressemeldung vom 7. April 2026

Kraftübertragung ohne Verschleiß – Elastomerkupplungen machen es möglich

Neuer Beitrag zur wdk-Kampagne "Gummi - Wir retten die Welt!"

Kautschukprodukte sind im Alltag und im Berufsleben überall anzutreffen und unverzichtbar. Das gilt auch für die Antriebstechnik. Ob in Fahrzeugen, Maschinen oder industriellen Anlagen: Damit Kräfte zuverlässig übertragen und gleichzeitig Bauteile geschützt werden, kommen hochelastische Elastomerkupplungen zum Einsatz. Auf ihre zentrale Rolle macht der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main im Rahmen seiner Kampagne „Gummi – Wir retten die Welt“ aufmerksam.

„Elastomerkupplungen verbinden Wellen und übertragen Drehmomente – und das nicht starr, sondern flexibel und schwingungsdämpfend“, erläutert wdk-Chef-Chemiker Volker Krings. „Der Werkstoff Gummi ist dafür ideal: Er kann große Verformungen aufnehmen, dämpft Schwingungen und gleicht Stoßbelastungen aus. Im Unterschied zu Getrieben verändern Kupplungen weder Drehzahl noch Drehmoment. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, Ungleichmäßigkeiten im Antrieb auszugleichen und mechanische Belastungen zu reduzieren. Dadurch schützen Elastomerkupplungen Lager, Dichtungen und ganze Antriebssysteme vor vorzeitigem Verschleiß.“

Je nach Einsatzgebiet kommen unterschiedlich ausgelegte Elastomere zum Einsatz: Bei geringen Belastungen eher steifere Materialien, bei starken Schwingungen oder hohen Stoßbelastungen Varianten mit hoher Dämpfungsfähigkeit. So lässt sich die Kupplung optimal auf das jeweilige System abstimmen. Die Flexibiltät des Werkstoffs Gummi macht das möglich. Ein weiterer Vorteil von Elastomerkupplungen: Sie sind meist wartungsfrei und besonders langlebig. Sie erhöhen die Anlagenverfügbarkeit, sorgen für einen ruhigeren Lauf und reduzieren ungeplante Stillstände. Für Anwender bedeutet das längere Standzeiten und geringere Betriebskosten. „Ob Mobilität oder Maschinenbau – Elastomerkupplungen leisten einen entscheidenden Beitrag für eine zuverlässige und effiziente Kraftübertragung“, so Krings. „Ohne diese ‚Helden aus Kautschuk im Hintergrund‘ würde vieles nicht funktionieren.“

Volker Krings, wdk Chef-Chemiker

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Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt rund 200 Unternehmen mit etwa 70.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von zehn Milliarden Euro.