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Bröckelt der Optimismus?

Im bisherigen Jahresverlauf 2021 hat sich die Auftragslage in der Kautschukindustrie ähnlich wie in nahezu allen Industriesparten des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland spürbar verbessert – in Teilbereichen liegen die Unternehmens-Umsätze sowohl über den Umfängen des Jahres 2019 als auch über den eigenen Plandaten. Gleichzeitig aber verschärften sich Lieferengpässe von wichtigen industriellen Vorprodukten derart, dass sie einer stärkeren Ausweitung der Produktion im Weg standen.

Im bisherigen Jahresverlauf 2021 hat sich die Auftragslage in der Kautschukindustrie ähnlich wie in nahezu allen Industriesparten des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland spürbar verbessert – in Teilbereichen liegen die Unternehmens-Umsätze sowohl über den Umfängen des Jahres 2019 als auch über den eigenen Plandaten. Gleichzeitig aber verschärften sich Lieferengpässe von wichtigen industriellen Vorprodukten derart, dass sie einer stärkeren Ausweitung der Produktion im Weg standen.

Jetzt Mitte des Jahres stellt sich die Frage, wie sich diese beiden konjunkturellen Entwicklungspfade in den kommenden Monaten darstellen. Aktuell spiegelt sich in den meisten Frühindikatoren zwar konjunktureller Optimismus wider. Aber der Blick auf das Geschäftsklima der Kautschukindustrie im Juli 21 zeigt einen gegenüber dem Vormonat rückläufigen Erwartungs-Index.

Beim für die deutsche Kautschukindustrie eminent wichtigen Abnehmer Automobilindustrie stocken Lieferabrufe, Auftragsvergaben und Produktion (letztere vor allem wegen Mangel an Halbleitern), die extrem stark gestiegenen Rohstoffpreise drücken generell die Nachfrage und die Versorgungssituation mit Rohstoffen und Logistikdienstleistungen bleibt enorm angespannt.

Damit ist eins sicher: Das Geschäft bleibt überaus spannend und fordernd in den kommenden Wochen. Einen ruhigen Sommer wird es für die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie auch in diesem Jahr nicht geben.