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Deutscher Standort hat die Krise

Im Rahmen der Verbandstagung des wdk am 7. November wurde der zuletzt im internationalen Vergleich rasant den Anschluss verlierende Produktionsstandort Deutschland – für die Kautschukindustrie – intensiv thematisiert.

Aktuelle Untersuchungen von Konjunkturforschenden und Unternehmensberatungen – z.B. IW Köln und Deloitte – bestätigen diese Entwicklung. Wir haben als Branchenvertretung bereits mehrfach eingefordert, dass die Politik unverzüglich gegenlenken muss – real, nicht auf dem Papier.

Dass Entscheidungen in Krisen schnell getroffen und in vernünftiger Reaktionszeit umgesetzt werden können, hat die deutsche Politik in den letzten Jahren – Pandemie, Geopolitik – unter Beweis gestellt. Das ist auch jetzt von Nöten, denn der industrielle Produktionsstandort Deutschland befindet sich in einem akut kritischen Zustand.

Die Folgeeffekte einer industriellen Abwanderung auf Beschäftigung, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität haben wir und andere schon mehrfach betont. An dieser Stelle wollen wir aber noch einen anderen Aspekt ins Spiel bringen – speziell auf die deutsche Kautschukindustrie gemünzt.

Seit Beginn der Entwicklung und Fertigung von Gummiprodukten ist die deutsche Kautschukindustrie federführend bei der Festlegung der höchsten Qualitätsstandards. War das in der Vergangenheit in erster Linie am bestimmungsgemäßen Gebrauch der elastomeren Komponente orientiert – Sicherheit, Haltbarkeit, u.a. – so gilt das heute zusätzlich für die vielfach erweiterten Anforderungen an komplexe chemische Produkte. Wir reden hier von Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit, von Sozialverträglichkeit in der Prozesskette und von Rohstoff-/Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Das ist alles andere als wissenschaftlich / entwicklungsseitig / produktionstechnisch trivial! Elastomere Produkte sind unverzichtbar und unersetzlich für Gesundheit, Infrastruktur, Mobilität, u.v.m. und unverzichtbar für neue Technologien z. B. im Bereich der Energieversorgung und der Robotik. Sie lassen sich nicht abschaffen.

Deswegen gehört die Herstellung in die besten Hände und an den vernünftigsten Standort …